...ich habe mir Geld geliehen, bei der Bank. Ich hatte einen Liquidator. Doch es beleibt das schlechte Gefühl, alles ist genau so, wie Anne das beschreibt. Ich fühle mich ausgegrenzt. Jeder muß für sich entscheiden, ob er den Schlußstrich zieht: Insolvenz oder immer so weiter macht: Liquidation. Die Schulden bleiben halt dann länger und begleiten, bis sie abgezahlt sind. Ich hoffe, daß das irgendwann einmal der Fall ist, ich bin in der glücklichen Lage, Kapital im Rücken gehabt zu haben. Ich habe das Ruder umgeschwenkt und bin Coach geworden. Nach dem Studium bin ich aber nie wieder so richtig zurückgekommen, das schlechte Gefühl bleibt. Aber hat man wirklich verloren oder doch gewonnen? Ich weiß nicht, was besser ist. Das hängt wohl vom Einzelfall ab. Ich finde es gut, dass Anne das Thema enttabuisiert, wir sollten uns alle zusammentun und etwas Neues schaffen. Gerade in der heutigen Zeit kann es doch jeden treffen.
Nicht nur heute - es kann ein Unternehmen immer treffen. Insolvenz, Bankrott, Pleite, das gab es immer schon, und noch immer bleibt der Unternehmer mit seinen Problemen ziemlich allein. Einziger Schutz ist eine GmbH,(es gibt auch eine neue sogenannte 1€-GmbH, vergleichbar mit der englischen Limited), geschäftliche Raffinessen, und kaufmännische Begabung.
Diese Seite nützt keinem was. Die Absicht war wohl, eine Lobby für Insolvenzler zu schaffen. Gibt es nicht, kein Geld mehr heißt: kein Geld mehr. Geht zum Anwalt. Dort bekommt ihr rechtssichere Antworten.