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Insolvenzzahlen: Februar 2009 Drucken E-Mail

Pressemitteilung Nr.180 vom 13.05.2009


7,6% weniger Verbraucher­insolvenzen im Februar 2009


WIESBADEN – Im Februar 2009 haben die deutschen Amtsgerichte nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) insgesamt 12 120 Insolvenzen verzeichnet, darunter 7 450 Insolvenzen von Verbrauchern und 2 394 Insolvenzen von Unternehmen. Ein Vergleich dieser Zahlen mit dem Vorjahreszeitraum würde die tatsächliche Ent­wicklung nicht korrekt widerspiegeln, da in Nordrhein-Westfalen die Insolvenzfälle 2008 nicht periodengerecht gemeldet wurden. Aufgrund der Erfahrungen der vergangenen Jahre lässt sich aber die Entwicklung für Deutschland insgesamt auch anhand der Ergebnisse der übrigen 15 Bundesländer darstellen. Ohne Nordrhein-Westfalen ging die Gesamtzahl der Insolvenzen im Februar 2009 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,1% zurück, wobei die Verbraucherinsolvenzen um 7,6% abnahmen. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stieg um 1,2%.
 
Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger bezifferten die Gerichte für den Februar 2009 auf 2,5 Milliarden Euro gegenüber 2,6 Milliarden Euro im Februar des Vorjahres.
 
Im Januar und Februar wurden 15 351 Insolvenzen von Verbrauchern (– 10,3% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum) und 4 838 Insolvenzen von Unternehmen (+ 0,6%) gemeldet. Insgesamt registrierten die Gerichte 24 788 Insolvenzen, das waren 7,5% weniger als im Januar und Februar 2008. Die Veränderungsraten beziehen sich auf Berechnungen ohne Nordrhein-Westfalen.
 
Insolvenzen in Deutschland
 
Gegenstand der Nachweisung
Februar
2009 1)
Veränderung
gegenüber
Februar  2008 in % 2)
Januar bis
Februar
2009 1)
Veränderung
gegenüber
Vorjahreszeitraum in % 2)
 
1) Einschließlich Nordrhein-Westfalen.
2) Ohne Nordrhein-Westfalen.
Insgesamt 12 120 – 5,1 24 788 – 7,5
Unternehmen 2 394 + 1,2 4 838 + 0,6
Übrige Schuldner 9 726 – 6,3 19 950 – 9,0
davon:        
  – Verbraucher 7 450 – 7,6 15 351 – 10,3
  – natürliche Personen als
      Gesellschafter
139 + 7,7 272 – 7,8
  – ehemals selbstständig Tätige 1 944 – 3,8 3 936 – 4,7
  – Nachlässe 193 + 2,6 391 – 10,0


Weitere Auskünfte gibt:
Michael Ziebach,
Telefon: (0611) 75-2811,

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