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Insolvenzstatistik: Mai 2007 |
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Pressemitteilung
Nr.313 vom
08.08.2007
Rückgang der Unternehmensinsolvenzen auch im Mai 2007
WIESBADEN – Der seit mehr als zwei Jahren zu beobachtende
Rückgang der Unternehmensinsolvenzen in Deutschland hielt auch im Mai
2007 weiter an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, meldeten die
deutschen Gerichte für diesen Monat 2 507 Unternehmensinsolvenzen,
11,7% weniger als im Mai 2006. Dagegen nahmen die
Verbraucherinsolvenzen weiter zu: Mit 8 994 Fällen lagen sie um 12,4%
höher als im Mai 2006. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen
privaten Schuldnern und Nachlässen summiert sich die Gesamtzahl der
Insolvenzen auf insgesamt 14 131 Fälle (+ 4,0%).
Die voraussichtlichen Forderungen der Gläubiger wurden von den
Gerichten für Mai 2007 mit 2,6 Milliarden Euro angegeben gegenüber 2,9
Milliarden Euro für Mai 2006. Obwohl die Unternehmensinsolvenzen nur
18% aller Insolvenzfälle ausmachten, entfielen auf sie knapp 55% der
Forderungen.
Von Januar bis Mai 2007 wurden 12 067 Insolvenzen von Unternehmen
(– 12,9%) und 43 680 Insolvenzen von Verbrauchern (+ 20,2%)
verzeichnet. Insgesamt registrierten die Gerichte 68 993 Insolvenzen,
das waren 8,8% mehr als in den ersten fünf Monaten 2006.
Insolvenzen in Deutschland
| Gegenstand der Nachweisung | Mai
2007 | Veränderung
gegenüber
Mai 2006 in % | Januar bis Mai
2007 | Veränderung
gegenüber
Vorjahreszeit-
raum in % |
| Insgesamt |
14 131 |
+ 4,0 |
68 993 |
+ 8,8 |
| Unternehmen |
2 507 |
– 11,7 |
12 067 |
– 12,9 |
| Übrige Schuldner |
11 624 |
+ 8,2 |
56 926 |
+ 14,8 |
| davon: |
| – Verbraucher |
8 994 |
+ 12,4 |
43 680 |
+ 20,2 |
– natürliche Personen als
Gesellschafter |
223 |
+ 7,2 |
945 |
– 16,1 |
| – ehemals selbstständig Tätige |
2 210 |
– 5,8 |
11 422 |
+ 2,3 |
| – Nachlässe |
197 |
+ 5,9 |
879 |
– 8,2 |
Weitere Auskünfte gibt:
Wilfried Brust,
Telefon: (0611) 75-2570,
E-Mail:
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